Regenerative Landwirtschaft

Regenerative Landwirtschaft steht für ganzheitliche, naturnahe und nachhaltige Lebensmittel-Produktion.

 

Basis der regenerativen Landwirtschaft ist die intelligente Nutzung von Sonne, Photosynthese und Bodenleben. Unter Ausnutzung des Zusammenspiels von Pflanzen und Bodenbiologie steigert der regenerative Landwirt die Bodenfruchtbarkeit und macht sich von synthetischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln unabhängig - und das möglichst ohne Ertragsverluste. Regenerative Landwirtschaft fördert konsequent die Bodenbiologie, heilt die Ökosysteme und schliesst die Nährstoff- und Wasserkreisläufe.

Diversität in und über dem Boden

Biodiversität ist der Schlüssel für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Denn nur im gemeinsamen Zusammenspiel und Austausch können die teils hochspezialisierten Bodenlebewesen überleben und ihre Aufgaben erfüllen. Um in einem (teil-)degenerierten Boden eine Grundlage für eine vielfältige Bodenbiologie zu schaffen, müssen zuerst die bodenphysikalischen und -chemischen Verhältnisse in Einklang gebracht werden.

 

Bodenschonende Wirtschaftsweise und dauernde biodiverse Durchwurzelung des Bodens ermöglichen in der Folge die Reetablierung einer vielfältigen Bodenbiologie. Dauernde Vielfalt über dem Boden erreicht man durch Mischkulturen sowie vielsortige Gründüngungen und Untersaaten.

Das Bodenleben interagiert zusammen mit den angebauten Kulturen als Gesamtorganismus. Die Mikroorganismen leben mit den Pflanzen, egal ob Weizen, Gerste, Mais oder Kartoffeln, in Symbiose: die Pflanzen versorgen den Boden in Form von Zucker mit Sonnenenergie - im Austausch erhalten die Pflanzen Nährstoffe aus dem Boden.

 

Mit der Wiederbelebung des Bodens steigen Humusanteil und Bodenfruchtbarkeit. Übertrifft der Humusgehalt 5%, entsteht eine Eigendynamik: die Bodenorganismen regulieren und optimieren laufend die chemische Zusammensetzung des Bodens. Der Landwirt oder die Landwirtin kann sich nun darauf konzentrieren, diese Symbiose zu unterstützen und schöpft für seine Ernte nur die Überschüsse ab.

Die 5 Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft

Folgende fünf Grundsätze haben sich in der regenerativen Landwirtschaft durchgesetzt:

1.  Biodiversität in und über dem Boden

2.  Minimale Bodenstörung

3.  Dauernd durchwurzelter Boden

4.  Dauernd bedeckter Boden

5.  Integration von Tieren

Regenerative Landwirtschaft als Chance

 

Regenerative Landwirtschaft bringt CO2 dauerhaft zurück in die Böden. Belebter, biodiverser und kohlenstoffreicher Boden ist fruchtbar. Fuchtbarer Boden ist die Grundlage für eine ertragreiche und rentable Landwirtschaft. Und er ist entscheidend für die Ernährungssicherheit der Menschen. 

 

Hier findet sich eine weitere Definition für die regenerative Landwirtschaft (englisch).

Die Natur kann die Menschheit ernähren

- wenn wir sie lassen!

Unsere Mission

Wir fördern die nachhaltige Lebensmittelproduktion durch Wissensvermittlung und  finanzielle Anreize. Wir lernen, wie wir unsere Lebensgrundlagen  regenerieren: Humus aufbauen, erneuerbare Energien einsetzen, gesunde Lebensmittel  produzieren, Biodiversität schützen,

Klimakrise meistern.

Produzentinnen und Konsumenten - gemeinsam!

 

Unsere Vision

Eine Schweiz in einem Europa in einer Welt, die sich trotz grosser Bevölkerungsdichte nur aus den Überschüssen der Natur ernährt.

 

Ihre Landwirtschaft regeneriert Natur und Böden: sie nutzt die Sonnenenergie und Photosynthese, um das freigesetzte CO2 aus der Luft im Boden zu versenken, macht dadurch die Böden fruchtbarer, produziert gehaltvolle und gesunde Lebensmittel. Und sie leistet ihren Beitrag, um die Klimakrise zu meistern.

Das ist unsere Vision.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Regenerativ Schweiz

Alex von Hettlingen

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